Letzten Donnerstag gings dann schon gleich auf den zweiten Trip mit Shalin, diesmal hatten wir aber noch Johan und Christopher als Verstärkung dabei 🙂 Per Flugzeug sind wir nach Kuching gekommen, eine Stadt im malayischen Teil Borneos. Borneo gehört ja zu 3 verschiedenen Länder, einmal Malaysia, Indonesien und ein kleines Land namens Brunei, welches durch Erdöl an Wohlstand gekommen ist. Anders als erwartet, war Kuching eine recht schöne und auch gut entwickelte Stadt. Normalerweise verbindet man Borneo ja eher mit Dschugel und Orang Utans, welche auch einer der Gründe waren, weshalb wir uns dieses Ziel ausgesucht haben. Shalin hat schon immer in Deutschland davon geträumt, mal die wilden Orang Utans auf Borneo zu sehen 🙂 Dann war natürlich auch klar, was unser erstes Ausflugsziel ist. Am Freitag gleich in der Früh gings in Richtung Semenggoh Wildlife Centre, wo die Orang Utans zu Fütterungszeiten beobachtet werden können. Natürlich braucht man ein bisschen Glück das auch welche auftauchen, schließlich sind es freilebende Tiere und kein Zoo. Wir haben es an diesem Vormittag besonders gut getroffen und mehrere Tiere gesehen, darunter sogar zwei Mütter mit Kinder und auch den größten von allen, Ritchie 🙂 War schon echt beeindruckend, wie sie sich durch die Bäume schwingen und Hände wie Füße benutzen!

 

 

 

 

 

Nachmittags haben wir noch einen Bootsausflug gemacht ins Flussdelta im Norden von Kuching. Theoretisch hätte man Delphine, Krokodile, Affen und viele Vögel sehen können, da wir aber anscheinend unser ganzes Glück schon bei den Orang Utans verbraucht hatten, sahen wir nur ein paar Nasenaffen in den Bäumen sitzen. Damit der Trip aber nicht ganz sinnlos war, konnte wir immerhin noch ein Fischerdorf besuchen, dass auf Stelzen gebaut ist und keine offizielle Strom- und Wasserversorgung hat. Manche Häuser haben Generatoren und alle sammeln Regenwasser in großen Containern.

 

 

 

 

 

 

 

Samstags haben wir dann einen Strandtag eingelegt und sind abends noch auf ein Earth Hour Concert gegangen. An unserem letzten Tag, Sonntag, stand dann noch der Bako Nationalpark auf dem Programm. Erst mit Minivan und dann weiter mit Boot ist man an Park Centre angekommen von wo aus alle Tracks starten… Wir haben uns dann für eine 5 km Wanderung zu einem Strand entschieden, da es doch ein schöner Gedanke ist, wenn einem am Ziel eine Erfrischung erwartet 😉 Bei tropischer Hitze führte der Weg erst durch Dschungel bergauf, ging dann über in Felsboden und Grassland bis man schließlich am (fast) einsamen Strand ankommt. Bis auf ein paar andere Wanderer und Affe trifft man hier niemand. Die Affe im Park sind übrigends auch ganz schön frech, gleich zu Beginn haben sie Christopher die Bananen aus der Plastiktüte geklaut!

 

 

 

 

 

 

 

Falls mal jemand nach Kuching fährt, ist unser Hostel auf jeden Fall absolut zu empfehlen, besonders die gemütliche Rooftop Bar, wo man locker ganze Abende verbringen kann! (Singgahsana Lodge)

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