Karibu to Kenia Safari

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Bevor im September für mich das Master Studium beginnt, haben wir den August nochmal genutzt und sind für 3 Wochen nach Kenia gefahren. Das ostafrikanische Land hat viele National Parks und eignet sich daher besonders gut für Safaris. Der bekannteste und tierreichste Park ist der Maasai Mara, wo glücklicherweise der August die beste Zeit ist um viele Tiere zu sehen. Im August ist nämlich Trockenzeit und somit wandern die Tiere aus der südlich anschließenden Serengeti nach Norden um in der Maasai Mara Futter zu finden.

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Wir haben keine vororganisierte Reise gebucht, sondern haben alles vor Ort erst organisiert. Nachdem wir in Nairobi angekommen sind, war es ganz leicht verschiedene Angebote von Safari Unternehmen zu vergleichen, wobei im Grunde alle das gleiche Angebot haben. Man bucht mehrere Tage (bei uns waren es 3) und hat alles inklusive: Transport, Essen, Übernachtung und die Park Eintrittsgelder. Je nachdem kann man auch mehrere Parks besuchen, alles machbar. Wer keine Safari buchen will kann auch eigenständig in die Parks fahren, muss dafür aber einen Jeep mieten und hat auch keinen Guide, der weiß wo sich die verschiedenen Tiere aufhalten.

Nachdem alles organisiert war, gings dann früh morgens in Nairobi los. Natürlich ist die Tour nicht nur für zwei, daher werden erstmal noch andere Leute abgeholt und das Auto voll gemacht… das dauert natürlich erstmal eine Zeit, aber Zeit hat man ja in Afrika. Hakuna Matata heißts dann nur 😉

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Nachdem wir dann nach ein paar Stunden Fahrt in der Maasai Mara angekommen sind und unsere Zelte bezogen haben, gings dann schon auf erste Entdeckungsfahrt. Mit erstmal geringen Erwartungen fährt man in den Park, doch schon ein paar Metern hintern dem Tor sieht man schon die ersten Gnuherden und Antilopen. Der Park ist zwar nicht eingezäunt, aber die Tiere halten sich wie von selbst in dem Gebiet auf, nur die eine Straße hat ein Tor um die Park Gebühr abzukassieren. Beeindruckt von den ersten Herden an Tieren, fanden wir gleich ein paar Hundert Meter weiter die ersten Zebras, Giraffen und Impalas. Nach einiger Zeit trafen wir sogar schon auf Löwen…ein Mänchen mit zwei Weibchen und einem Baby. P1060841

Überwältigt von den ersten zwei Stunden Fahrt durch den Park, müssten wir zurück zu unserem Camp, da es Dunkel wurde. Die Zelte dort sind sehr geräumig mit richtigen Betten und sogar angebautem Bad. Das Essen ist allerdings nur zum satt werden, eher einfache afrikanische Küche. Bei den billigen Safaris kann man halt nicht so viel erwarten, die Lodges für 500-1000 Dollar am Tag bieten bestimmt besseres Essen 😉

Am nächsten Morgen sind wir dann gleich früh gestartet und hatten einen ganzen Tag im Park vor uns! Nicht weniger spektakulär als am Vortag ging es auch gleich weiter mit einer Giraffen Familie und einem Leoparden, der auf einem Baum relaxt hat. Gegen Mittag haben wir dann den Mara River erreicht, der voll ist mit Nilpferden und Krokodilen. Auf dem Weg dahin sind wir aber noch drei Geparden, Löwen, Vogelsträuße und natürlich Herden an Gnus und Zebras begegnet.P1060827P1060915

Das Highlight für unsere Gruppe war aber wohl ein Löwen Pärchen, das sich einfach 5 Meter vor uns gepaart hat! Einer meiner Favouriten war aber auch die Elefanten Herde an die wir ebenfalls ziemlich nah rangekommen sind. Grundsätzlich ist es erstaunlich, dass die Tiere sich von den Minivans in keinster Weise stören lassen und man wirklich nur ein paar Meter entfernt ist.

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Man kann wirklich sagen, dass wir alle wahnsinnig begeistert waren von der Safari, dass das Geld sich wirklich gelohnt hat und die Erwartungen sogar übertroffen wurden! Sicherlich haben wir auch die beste Jahreszeit erwischt 🙂

Mehr Bilder findet Ihr in der Galerie :

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